HOLEN SIE IHRE COMPOSTELA UND GENIEßEN SIE SANTIAGO

 

 

  

Der Jakobsweg hat seit seinen Ursprüngen ein Ziel, das sein eigener Name auf Spanisch andeutet: Santiago de Compostela zu erreichen. Obwohl einige Pilger Routen gehen, die nicht nach Santiago führen, entscheiden sich die meisten früher oder später dafür, dass ihre letzte Etappe die Praza do Obradoiro ist, der Platz direkt vor der Kathedrale von Santiago.

Der Obradoiro empfängt täglich Pilger unterschiedlicher Nationalitäten und Orte, die aus den verschiedenen Wegen kommen und dort ihre Aufregung teilen, das Ziel erreicht zu haben. Nach diesem emotionalen Moment stellt sich die Frage: Was kann man in Santiago unternehmen und was ist zu sehen?


Hier ist eine Ideenliste, die Ihnen von Nuzten sein könnte:

Lassen Sie zunächst, nachdem Sie den Moment der Ankunft am Obradoiro-Platz genossen haben, Ihren Rucksack, Koffer, Fahrrad oder Stock bei unserer PILGER-GEPÄCKABGABE in der Correos-Poststelle, die sich in Rúa do Franco befindet. Es ist nur 3 Minuten von der Kathedrale und 5 Minuten von Praza de Galicia entfernt (wo sich die Haupthaltestelle der Stadtbusse und des Busses in Richtung Flughafen befindet). Wir werden sie für Sie aufbewahren, damit Sie die Kathedrale besichtigen können (der Eintritt mit Rucksäcken ist nicht mehr gestattet), die Compostela holen oder damit Sie einfach unbelastet die Stadt genießen oder nach Fisterra reisen können.

 

 

        1.    DIE COMPOSTELA HOLEN

 

  

Die Compostela holen, von manchen fälschlicherweise als „Compostelana“ bezeichnet, ist eines der ersten Dinge, die Pilger tun, wenn sie in Santiago ankommen. Die Compostela ist das offizielle Dokument, das Ihnen im Pilgerbüro zugestellt wird, um den Nachweis zu erbringen, dass Sie den Jakobsweg gepilgert sind. Damit Sie diese erhalten können, müssen Sie Ihren Pilgerpass vorlegen, der beweist, dass Sie die letzten 100 km bis nach Santiago gelaufen sind oder 200 km mit dem Rad zurückgelegt haben.


Das Pilgerbüro befindet sich in der Rúa Carretas, 33 ca. 200 m von der Kathedrale entfernt. Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit:

 

• Vom 1. April bis 31. Oktober und Ostern: von 08:00 bis 21:00 Uhr.

• Vom 1. November bis 30. März: von 10:00 bis 19:00 Uhr

 

Am 25. Dezember und 1. Januar bleibt das Büro geschlossen und die Compostela wird in der Sakristei der Kathedrale übergeben.

Das Pilgerbüro bietet auch die Möglichkeit, die „Distanz-Bescheinigung“ zu beantragen, ein vom Kathedralkapitel ausgestelltes Dokument, das die Anzahl der zurückgelegten Kilometer bestätigt. In ihm werden das Datum und der Ausgangspunkt der Pilgerreise, die zurückgelegten Kilometer, der Ankunftstag und die Route, auf der man gepilgert ist, angegeben.

 

 

2.    DIE KATHEDRALE VON SANTIAGO BESICHTIGEN

 

 

Die Kathedrale von Santiago ist das Wahrzeichen der Stadt und der Wallfahrt.

 

Wichtiger Hinweis

Änderung der Öffnungszeiten der Kathedrale und Gottesdienste während 2019

Anlässlich der Bauarbeiten im Mittelschiff der Kathedrale von Santiago sind die Öffnungszeiten seit dem 28. Januar 2019 von 9.00 bis 19.00 Uhr. Die Pilger können weiterhin den Apostel in seinem Schrein umarmen und zu seiner Krypta hinuntergehen. Die Gottesdienste jedoch finden nicht in der Kathedrale statt, sondern in anderen Kirchen der Stadt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Kathedrale.

➡️ Tägliche Pilgermesse (12:00 Uhr): Kirche San Francisco.
➡️ Tägliche Messe: Kirche Santa María Salomé (Rúa Nova). Von Montag bis Sonntag, um 7:30, 9:00, 10:00 und 19:00 Uhr. Am Samstag Nachmmittag auch um 18:00 Uhr und am Sonntag findet eine Messe um 13:00 und 18:00 Uhr statt.
➡️ Ofrenda al Apóstol (Opfergabe an den Apostel) und Messe am 25. Juli: Kirche San Martín Pinario.

➡️ Pilgergruppen werden je nach Sprache in folgenden Kirchen verteilt: S. Fructuoso, S. Fiz de Solovio, Sta. María Salomé und in der Kapelle der Internationalen Aufnahmeeinrichtung für Pilger (Rúa Carretas, 33).

 

Die Kathedrale von Santiago ist das ganze Jahr über von 07:00 bis 20:30 Uhr geöffnet. Mit Ausnahme des Museums, des Archivs oder der Dächer, die während einer geführten Tour besichtigt werden können, ist der Zugang kostenlos.

Der Zugang erfolgt normalerweise über die Praza das Praterías oder den Acibechería-Platz, außer im Heiligen Jahr, in dem sich die Heilige Pforte auf der Praza da Quintana öffnet.

Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang zur Kathedrale mit Rucksäcken nicht gestattet. Wenn Sie also einen bei sich haben, besuchen Sie unsere Gepäckabgabe in der Rúa do Franco, 4 (150 Meter vom Obradoiro-Platz entfernt) und wir werden ihn für Sie aufbewahren.

Wenn Sie an einer Messe teilnehmen möchten, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Um 12:00 und um 19:30 Uhr findet die „Pilgermesse“ statt, aber es gibt auch zu anderen Zeiten Eucharistie:

  • Wochentags um 09:00 Uhr.
  • Samstags um 09:40 Uhr (Laudes in lateinischer Sprache), um 10:00 und 18:00 Uhr (auf Galicisch).
  • Sonn- und Feiertage: um 09:40 Uhr (Laudes in lateinischer Sprache), um 10:00,  13:15 und 18:00 Uhr.

Der Bau der Kathedrale begann 1075 unter der Herrschaft von Alfons VI. und nahm seitdem Gestalt an, und zwar unter Mitwirkung verschiedener Meister: Bernardo el Viejo, Roberto, Esteban oder Mateo, dem berühmten Schöpfer des bedeutenden Pórtico da Gloria (Portikus der Herrlichkeit). Sie wurde 1211 geweiht und im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurden neue Kunststile wie der Renaissance-Kreuzgang, die Barockfassade des Obradoiro- Platzes oder das neoklassizistische Gebäude von Acibechería integriert.

 

Obwohl die gesamte Kathedrale ein Meisterwerk ist, gibt es in ihrem Inneren mehrere bedeutende Teile die zu besichtigen sind:

 

  1. Das Grab des Apostels unter dem Hauptaltar. Eine silberne Urne beherbergt der Überlieferung nach das Grab des Apostels und seiner Jünger Athanasius und Theodor. Die Krypta wurde so reformiert, dass sie über eine Seitentreppen zugänglich ist und dass die Gläubigen und Besucher den Schrein mit den Reliquien betrachten können.
  2. Im Hochaltar befindet sich die Gestalt von Jakobus als Pilger, zu der man steigen kann, um den Heiligen zu umarmen.
  3. Einen Besuch der Kathedrale, ohne den falbehaften Pórtico da Gloria zu bewundern, ist unvorstellbar. Er wurde von Meister Mateo Mitte des 12. Jahrhunderts aus polychromem Granit angefertigt und gilt als das Hauptwerk der spanischen Kunst der Gegenwart und enthält Symbole, die die Apokalypse in einem Übergangsstil zur Gotik in drei Halbkreisbögen zeigen.
  4. Gleich dahinter befindet sich die Figur des Meisters Mateo, der sogenannte „Santo dos Croques“, mit Blick auf das Hauptschiff. Zur Vervollkommnung des Portikus entstand der Brauch, dreimal den Haupt der Skulptur mit der Stirn zu berühren, um Weisheit zu erhalten (daher wird sie als „Heiliger der Kopfnüsse“ bezeichnet). Heute ist sie eingezäunt, um Schaden zu verhindern.
  5. 5. Neben dem Hauptaltar befinden sich in der Kathedrale 19 Kapellen, darunter die der Corticela aus dem 9. Jahrhundert, die dem Tempel angegliedert ist, der „Pfarrei für Pilger und Ausländer“, in der jeden Tag um 11:15 Uhr eine Messe stattfindet. Darin gibt es eine alte Tradition, nach der „schriftliche Wünsche“ in ein Korb unter dem Bilde Jesu im Garten Getsemani abgelegt werden.

Wenn Sie einen ausführlichen Besuch abstatten möchten, wird ein Audioguide-Service in mehreren Sprachen angeboten, der in der Portikus-Krypta auf der Praza do Obradoiro angefordert werden kann. 

 


Der Botafumeiro

 

 

Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Kathedrale ist der Botafumeiro, ein 1,50 m und 50 kg Weihrauchfass, das sich durch ein von acht Männern (den „Tiraboleiros“) gezogenes Flaschenzugsystem bewegt und dabei eine hohe Geschwindigkeit erreicht.

Der Botafumeiro ist am Ende einiger Eucharistien an besonderen Daten zu sehen: am 6. Januar, Ostersonntag, Christi Himmelfahrt, 23. Mai, am Tag des Erscheinens des Apostels in der Schlacht von Clavijo, zu Pfingsten, am 25. Juli, am 1. November, am 8. Dezember, zu Weihnachten und am Tag der Überführung der sterblichen Überreste des Apostels, am 30. Dezember.

Außerdem ist er das ganze Jahr über freitags (außer am Karfreitag) als „Pilger-Opfergabe“ während der Messe um 19.30 Uhr zu sehen.

Er kann auch in Einsatz gesehen werden, wenn eine Pilgerreise es der Kathedrale anfordert. Hierzu können Sie eine E-Mail an botafumeiro@catedraldesantiago.es senden.

 

 

 

3.    WAS MAN SEHEN MUSS IN SANTIAGO DE COMPOSTELA

 

Santiago de Compostela verdient eine umfassende Besichtigung, denn es weist viele architektonische, historische, kulturelle und Freizeitattraktionen auf. Es ist die Hauptstadt Galiciens mit etwa 100.000 Einwohnern und gliedert sich in zwei unterschiedliche Teile: das alte Viertel mit der zum Welterbe erklärten Praza do Obradoiro als Epizentrum, und der neue Bereich mit dem Ensanche, dem Universitätscampus und den peripheren Vierteln. Je nachdem, über wieviel Zeit Sie verfügen, um die Stadt zu genießen, empfehlen wir Ihnen den Besuch des einiger oder weiterer Orte:

 

 

SANTIAGO BESICHTIGEN IN 1, 2 ODER 3 TAGEN

 

 

SIE HABEN NUR 1 TAG?

  • Umrunden Sie die Kathedrale und verlieren Sie sich in dem alten Viertel: Staunen Sie über den Glanz der Praza do Obradoiro: über die barocke Fassade der Kathedrale, über das Hostal der Reyes Católicos (ein ehemaliges Pilgerhospital, heute staatliches Touristenhotel, Parador genannt), den Pazo de Raxoi, heute Sitz der Stadtverwaltung, und die Universität. Lehnen Sie sich aus einer Ecke der Praza heraus, und Sie sehen die Straße Rúa das Hortas und die Kirche „das 4 Sotas“ (die 4 Buben aus dem Kartenspiel), um die Figuren zu entdecken, die zu diesem volkstümlichen Namen geführt haben. Suchen Sie die Beine der Pferde des Brunnens Fonte de Praterías, und folgen Sie dem nächtlichen Schatten des Pilgers auf der Praza da Quintana, wo Sie auch die Heilige Pforte sehen können. Betreten Sie die Kathedrale, umarmen Sie den Heiligen und erfreuen Sie sich an der Erhabenheit des Hauptportals „Pórtico da Gloria“. Sehen Sie sich die Zeiten für den Botafumeiro (Weihrauchfass) an, und wenn Sie Ihnen passen, wird es eine unvergessliche Erinnerung sein. Nehmen Sie einen Kaffee im Cervantes zu sich, oder einen Wermuth auf der Praza da Pescadería Vella. Entdecken Sie die Silber- und Gagatarbeiten in den Werkstätten und Läden der Altstadt.
  • Entdecken Sie den Charme des Mercado de Abastos: Dieser Markt ist der am zweithäufigsten besuchte Ort der Stadt, nach der Kathedrale. Acht herrliche Schiffe aus Granit bieten das Beste aus der berühmten galicischen Gastronomie an: das frische Produkt. Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Fleisch usw., kommerzialisiert von Verkäufern und von den Produzenten selbst, in einem traditionellen „Supermarkt“, bekannt als „la Plaza“, der die Essenz und die Liebe zu einem guten Tisch bewahrt hat. Wenn Sie wollen, können Sie einige der Produkte kaufen, und man wird sie Ihnen an einem der Stände zubereiten, damit Sie das, was Sie ausgesucht haben, gleich genießen können.
  • Gehen Sie bis zum Park Alameda und machen Sie ein Foto: Auch wenn Sie ihn nicht ganz durchlaufen, können Sie sich hier ein Foto von den Dúas Marías, den beiden Marien, aufnehmen. Die Schwestern Maruxa und Coralia Fandiño gehören zu den Emblemen der Stadt. Während der Francozeit wegen ihrer linken Vergangenheit getadelt, hielten sie immer an ihrem Stil fest, den sie auf ihren täglichen Spaziergängen durch die Parks von Santiago glänzen ließen. Am Ende des Paseo dos Leons finden Sie den sogenannten „Eukalyptus der Liebe“, der von einer Holzbank umgeben ist, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf die Kathedrale und die Altstadt hat.
  • Genießen Sie einen Wein... oder zwei: Von der emblematischen Rúa do Franco, über A Raíña bis zur Praza do Toural und Porta Faxeira, überall hier können sie das großartige Gaststättenangebot der Stadt genießen. Weine, Tapas, Krake, Teigpasteten, Brühe... Es gibt eine Vielzahl von Lokalen mit Karten für jeden Geldbeutel, um das gute Essen und Trinken zu genießen und mit den zahllosen Wallfahrern und Einwohnern anzustoßen, die sich tagtäglich hier einfinden.

 

WENN SIE ZWEI TAGE ZEIT HABEN:

  • Besuchen Sie ein Museum: Das Kathedralmuseum, das Wallfahrtsmuseum, das Ausstellungen zur Geschichte der Stadt und des Jakobswegs zeigt, bis hin zum modernen Gebäude des Galicischen Zentrums für zeitgenössische Kunst (CGAC) gibt es sehr interessante Museen, die über die ganze Stadt verstreut sind. Die Grundlagen der galicischen Kultur und Geschichte können Sie kennenlernen im Museo do Pobo Galego, außerdem können Sie das Panteón dos Galegos Ilustres in San Domingos de Bonaval besichtigen, oder das Museo Granell im Pazo de Bendaña an der Praza do Toural.
  • Genießen Sie die Sonne in Bonaval: eine der unter den Einwohnern Santiagos beliebtesten Grünbereiche: der Cementerio de Bonaval, ein ehemaliger Friedhof des Konvents, von dem aus man schöne Aussichten auf die Dächer der Stadt hat.
  • Gehen Sie zum San Martín Pinario, um seine Freitreppe und die platereske Fassade des Klosters zu sehen, und zu San Francisco, um seine Kirche und das ehemalige Kloster, heute ein Hotel, zu besichtigen. Auf dem Weg dorthin treffen Sie auf die medizinische Fakultät, und Sie sehen die Wasserspeier des Hochseminars oder die Flanke des Gasthauses Hostal dos Reis Católicos.
  • Besuchen Sie den Sitz der Universität mit ihrem begrünten Klaustrum, und wenn Sie Bibliotheken lieben, dann verpassen Sie nicht die historische Fakultät im Bereich von Mazarelos. An diesem Platz können Sie das einzige Zugangstor in der historischen Mauer sehen, das in der Stadt noch erhalten ist: den Bogen von Mazarelos.
Rasten Sie ein wenig auf den Treppen, oder auf der Brüstung der Praza da Quintana, einem der beliebtesten Orte von die Bewohner Compostelas und die Besucher. Von hier aus können Sie die Schönheit dieses Platzes bewundern, die Casa da Parra, die Casa da Conga und das große Kloster von San Paio de Antealtares, heutzutage von Nonnen in Klausur bewohnt, und all dies während der Turm Torre da Berenguela die Viertelstunden und Stunden schlägt.

 

UND FÜR DEN DRITTEN TAG...

  • Staunen Sie in der Kulturstadt Cidade da Cultura: Von der Rúa da Senra gibt es eine Autobuslinie zu diesem architektonischen Komplex auf dem Monte Gaiás. Entworfen von Peter Eisenman, verfügt er über Räume, die für kulturelle Aktivitäten und Freizeitgestaltung vorgesehen sind.
  • Sie können auf die Dächer der Kathedrale steigen. Es werden Besichtigungen der Dächer der Kathedrale von Santiago organisiert, und von hier aus hat man noch einen ganz anderen Blick über die Stadt. 
  • Gehen Sie durch den Park Alameda: Machen Sie einen ruhigen Spaziergang und genießen Sie einen der wichtigsten Parks der Stadt. Neben einer großen botanischen Sammlung, an der Sie sich erfreuen können, können Sie den Paseo da Ferradura entlang gehen, und der Alameda beherbergt die Kirchen Santa Susana und Pilar. Wenn man ihn ganz umrundet, kann man von einem Aussichtspunkt aus einen Teil des Universitätskampus mit seinen Fakultäten und Hochschulen erspähen.
  • Lernen Sie die Viertel San Pedro und San Lourenzo kennen: Ihr Charme hat den Verlauf der Jahre überlebt, und wenn man durch diese Viertel schlendert, entdeckt man den örtlichen Kleinhandel wieder, und die typischen Häuser von Santiago de Compostela mit ihren Steinwänden, der inkorporierten Parzelle und ihren Fensterläden.
  • Steigen Sie auf den Monte Pedroso: Der natürliche Aussichtspunkt von Santiago de Compostela bietet einen Blick auf einen friedlichen Ort voller Natur und Entspannung, ganz in der Nähe der Altstadt. Vom Obradoiro aus sind es 20 Minuten zu Fuß, und der Weg führt durch die Rúa das Hortas, das Viertel Galeras, und dann hinauf auf den Monte Pío.

 

GEHT ES VON SANTIAGO AUS ZURÜCK NACH HAUSE, ODER GEHEN SIE DEN WEG WEITER?

Das Abenteuer Jakobsweg können Sie hier in Santiago beenden, oder wenn Sie es wollen, können Sie ihn verlängern, um den Kilometer Null bei Fisterra zu sehen, oder Sie bleiben noch etwas in Galicien, um zu entspannen und zu genießen.

Wenn Sie nach Beendigung des Wegs über ihren Koffer in Santiago verfügen wollen, senden Sie Ihn vor Beginn des Weges an unser Postamt in der Rúa do Franco, 4, mit unserem Paq Peregrino. Wir bewahren Ihn hier bis zu Ihrer Ankunft auf.


Wie immer Sie sich auch entscheiden, hier finden Sie nützliche Informationen zur Vorbereitung des Endes des Weges:

 

WENN SIE ENTSCHEIDEN, VON SANTIAGO DE COMPOSTELA ZURÜCK NACH HAUSE ZU FAHREN

 

Nachdem Sie Santiago de Compostela genossen, weitere Orte Galiciens kennengelernt oder den Weg nach Fisterra oder Muxía bewältigt haben, geht es zurück nach Hause.  Sie haben bei der Wahl des Transportmittels mehre Optionen.

  • Mit dem Auto: Viele Wallfahrer entscheiden sich, für die Rückreise in ihre Orte ein Auto zu mieten. Wenn dieses Ihre Option ist, können Sie in Santiago die wichtigsten Unternehmen auf diesem Sektor finden, die Mehrzahl in der Nähe des Bahnhofs der Stadt am Ende der Rúa do Hórreo. Andere ziehen es vor, ihr eigenes Auto nach Santiago zu bringen und dort zu lassen, um anschließend mit dem Autobus oder dem Zug zu dem Punkt zu reisen, an dem sie den Weg beginnen wollen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, das Auto am Ausgangspunkt stehen zu lassen und später von Compostela aus mit dem Autobus oder dem Zug zurückzufahren.
  • Mit dem Autobus: Der Busbahnhof von Santiago befindet sich in der Gegend von San Caetano, 20 Fußminuten von der Stadtmitte entfernt. Man kommt auch mit dem Stadtbus von der Plaza der Galicia (Linie 5) oder von weiteren Punkten der Stadt dorthin. Es gibt eine kostenlose Applikation für Handys, Maisbus, mit allen Informationen zu Linien und Abfahrtszeiten. Vom Bahnhof Santiago aus gibt es täglich Autobusse nach Madrid und anderen spanischen Städten sowie mehrere europäische Anschlüsse. Wenn Sie das Auto in Sarria oder in O Cebreiro lassen, sehen Sie in den Fahrplan der Firma Freire, welche diese Strecke bedient.
  • Mit dem Zug: Der Bahnhof von Santiago liegt in den neuen Vierteln der Stadt, in der Nähe des Zentrums. Von hier gehen täglich Züge nach Madrid, Barcelona und Bilbao, die Ihnen als Umsteigestationen zu weiteren spanischen Städten dienen können. Wallfahrer, die nach Portugal wollen, können den Zug nach Vigo nehmen und dort in einen anderen Zug umsteigen. Weitere Informationen können Sie auf der Web oder über das Auskunftstelefon von Renfe erhalten (+34 902 320 320).
  • Mit dem Flugzeug: Der Flughafen von Santiago heißt Lavacolla und befindet sich 11 Kilometer außerhalb der Stadt. Dorthin gibt es eine spezielle Autobuslinie von Freire, die von 07:00 bis 01:00 Uhr Dienst mit einer Frequenz von alle 30 Minuten tut und mehrere Haltestellen zum Einsteigen hat (Praza de Galicia, Rúa da Rosa, Bahnhof, Busbahnhof, Kapelle San Lázaro, Kongresspalast, San Marcos, Xan Xordo, Lavacolla). Man kommt auch von jedem Punkt der Stadt mit dem Taxi dorthin (+34 981569292). Fluglinien wir Iberia verbinden die Stadt mit vielen Punkten in Spanien und Europa, und nach Santiago gibt es auch Flüge von Ryanair, Vueling oder Air Europa.

Wenn Sie sich nicht mit dem Gepäck belasten oder kein Geld für die Fakturierung ausgeben wollen, wenn Sie mit dem Flugzeug reisen (wenn Sie einen Stock dabeihaben, dürfen Sie ihn nicht mit in die Kabine nehmen), können Sie es von jedem CORREOS-Postamt aus in der Stadt nach Hause schicken. Sie finden eins auf der Rúa do Franco (150 Meter von der Kathedrale entfernt), ein weiteres im Wallfahrtsbüro, eins 100 Meter vom Busbahnhof entfernt, und zwei Punkte am Flughafen von Santiago, einen am Abflugbereich, den anderen bei der Ankunft, wo Sie auch unseren Wallfahrer-Laden finden können.

https://www.elcaminoconcorreos.com/admin/files/contents/images/ico_flecha_oblicua.pngZURÜCK NACH HAUSE MIT DEM FAHRRAD: Wenn Sie den Jakobsweg mit dem Fahrrad gemacht haben, können Sie es von unserem Postamt auf der Rúa do Franco mit unserem Paq Bicicleta für 45 Euro (Preis 2019 für Versandt innerhalb der Halbinsel in einer Spezialverpackung und einer Versicherung von 300 Euro) zurücksenden. Wir versenden auch nach Europa. Hier finden Sie alle Informationen und Preise dazu.

 

 

VON SANTIAGO NACH FISTERRA

 

Es sind jedes Jahr mehr Wallfahrer, die den Jakobsweg von Santiago nach Fisterra verlängern. Eine wunderschöne Strecke bis ans Ende der Welt, auf der Sie die berühmte galicische Costa da Morte kennenlernen und über den Atlantik in die Unendlichkeit hinaussehen können.

Der Weg nach Fisterra sind beinahe 100 Kilometer mehr, die in 4 oder 5 Etappen von Santiago de Compostela aus bewältigt werden. Es ist der einzige Jakobsweg, dessen Ziel nicht Santiago ist. Einmal dort, entscheiden sich viele Wallfahrer auch, nach Muxía weiter zu gehen, um das Heiligtum der Virxe da Barca zu besuchen.

Es besteht auch die Möglichkeit, mit dem Autobus dorthin zu kommen. Die Gesellschaft Monbus bietet tägliche Fahrten dorthin an. Eine Strecke dauert etwa 2 bis 3 Stunden. Wenn Sie nach Santiago zurück und ohne Rucksack reisen möchten, können Sie ihn bei unserer Gepäckaufbewahrung am Postamt Rúa do Franco, 150 Meter von der Kathedrale entfernt, abgeben, oder beauftragen Sie unseren Rucksack-Transport, damit wir ihn Ihnen Etappe für Etappe hinterher bringen.

Wenn Sie in Fisterra sind, müssen Sie auf das Kap hinauf, um den Leuchtturm von Fisterra zu sehen, und wenn es möglich ist, setzten Sie sich auf die Felsen, um die Sonne über dem Atlantik untergehen zu sehen, und zwar genau an der Stelle, wo man früher sagte, dort sei das Ende der Welt. Zweifellos ein magischer Ort. Dort kann man den Kilometerstein Null sehen.

Viele Wallfahrer nutzen die Gelegenheit für drei Riten: die Reinigung mit einem Bad am Strand von Langosteira, 2 km, bevor man den Ort erreicht; der Tod, indem man einen Teil des Materiellen wegwirft, das man bei sich trägt, und die Auferstehung, indem an den Sonnenuntergang betrachtet.

Wenn Sie nach Fisterra gehen und den Pilgerpass für die verschiedenen Etappen abstempeln lassen, bekommen Sie in der Herberge die „Fisterrana“, die belegt, dass Sie zum Ende der Welt gelaufen sind.

Von Fisterra sind es 30 Kilometer bis Muxía über eine der Varianten dieses Weges. Viele Wallfahrer teilen die Strecke in 2 Etappen ein und übernachten in Lires. Dieser Weg lässt Sie nicht nur die sogenannte Costa da Morte genießen, sondern bringt Sie bis zum Heiligtum der Virxe da Barca, wo sich der Überlieferung nach der Ort befindet, wohin die Jungfrau in einem steinernen Schiff kam, um dem Apostel Mut zuzusprechen. Auf der Seite befinden sich mehrere Felsen, zum Beispiel “A Pedra de Abalar” dem hellseherische Fähigkeiten zugesprochen werden, oder den “A Pedra dos Cadrís”, ein Felsen, unter dem Menschen durchgehen (9 Mal), um Nieren- oder Rückenschmerzen zu kurieren.

Wenn Sie keine Zeit haben, den Weg nach Fisterra zu laufen, den Ort aber kennenlernen möchten, organisiert das Reisebüro Viajes Viloria Galicia Incoming Tagesausflüge nach Fisterra und Muxía.